Solothurner Filmtage – Vorschau

 

(c) Solothurner Filmtage

 

Solothurn: Live und in Farbe – vermutlich

 

Sowohl live als auch online wurde heute das Programm der Solothurner Filmtage präsentiert.
Geplant ist ein „echtes“ Festival, in Kinos, unter Einhaltung aller derzeit geltenden Regeln. Da ist auch gleich der erste sprichwörtliche Hund begraben.
Das Festival läuft vom 19. bis 26. Januar 2022, das ist noch ein Weilchen hin und
seit fast zwei Jahren ist das gleichbedeutend mit: eine Zeit, über die man noch nichts Seriöses aussagen kann.
Erst kommenden Freitag werden die neuen Pandemie-Massnahmen für Bund und Kantone bekannt gegeben, und selbst diese werden wohl nicht bis zum Festivalbeginn halten.
Es kann besser werden, aber auch viel schlechter.

Filmland Schweiz

 

Das Programm, egal wie es im Ende dann stattfindet, klingt auf jeden Fall spannend.
Es gibt in der 57. Ausgabe des Festivals mehr Filme aus den romanischen Kantonen als sonst, es gibt mehr Filme, die nicht nur von Frauen inszeniert wurden, sondern auch mehr Filme, die von Frauen produziert wurden. Und auch die politische Weltlage bleibt ein vordringliches Thema, das, wie es klingt, auf oft eigenwillige Art in Filme übersetzt wurde.
Klingt alles vielversprechend.

 

 

Loving Highsmith (c) Eva Vitija

 

Wenn also alles läuft wie geplant, dann findet am 19. Januar in der Reithalle in Solothurn die Eröffnung statt, mit Gästen, mit Publikum, mit Masken und 2 bis 3 G-Nachweisen, und mit der Weltpremiere von Loving Highsmith von Eva Vitija.

Masken oder Hausschuhe?

Wie seit Anfang der Pandemie bleibt also nur zu warten und zu hoffen.
Einen Plan B in Form einer Online Ausgabe, wie im letzten Jahr, ist jedenfalls so weit vorbereitet, dass kurzfristig adaptiert werden kann.

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