#FilmTipp Robot Dreams

 

(c) ch.dériaz

 

Freundschaft

 

Ein einsamer Hund, mitten im New York der 80er Jahre.
Einfache Videospiele, Mac&Cheese aus der Mikrowelle, und neidvolle Blicke durchs Fenster in Nachbarwohnungen, wo kein Tier alleine ist.
Der Animationsfilm Robot Dreams von Pablo Berger zeigt den Ausbruch aus der Einsamkeit mit Herz, Witz und unerwarteten Wendungen.

Roboter Kumpel

 

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So kommt der Roboterkumpel als Bausatz ins Haus. Es wird geschraubt und gelötet, und nach kurzer Zeit ist der Elektro-Kerl fertig und der Hund in Gesellschaft.
Komplett ohne Dialoge erzählt der Film nicht nur die Beziehung zwischen Hund und sehr menschlicher Maschine, sondern auch die vielfältigen Figuren, Gruppen und Typen, die New York bevölkern. Das bullige Nashorn als Polizist, Affen oder Löwen als Punks, der dicke Gorilla als Parkwächter, und immer sieht man die (menschlichen) Typen hinter den Tieren.

Verlust

Nach einem glücklichen, aktiven Tag am Strand, ist der Roboter allerdings bewegungsunfähig. Und damit beginnt das Drama.
Zu schwer, um weggeschleppt zu werden, muss der Hund seinen Freund am Strand lassen. Lange am Strand lassen.

Träume und Parallelen

Zeit streicht über den Strand, der Roboter träumt, der Hund leidet wieder alleine in seiner Wohnung.
Es ist herzzrerreissend, aber auch schön. Begegnungen und Wendungen auf beiden Seiten und ein Ende, das man so nicht ganz erwartet. Aber auch das: schön.

Der Film läuft in Wien im Filmcasino, Haydnkino und Apollokino.

 

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